Die Digiwelt schwebt mal wieder in große Gefahr. Denn es sind 500 Jahre vor der Rettung der Digiwelt vor Cerubimon.
Diese FF spielt also im Mittelalter und 500 Jahre vor DigimonFrontier.
Es ist nämlich das Jahr 1404 nach Christus.
In dieser Zeit gibt es noch keine Computer und keine U-Bahn Stationen,
weshalb es für die Trailmon schwierig war, Menschen in die Digiwelt zu befördern. Deshalb ist es ein großes Rätsel, wie man damals in die Digiwelt gelangen kann und ob es überhaupt schon eine Digiwelt gab?
Damals herrschteneinDigikönigund eineDigiköniginüber die Digiwelt. Sie lebten friedlich miteinander und deshalb hatten die Digimons noch nie etwas von Menschen gehört. Doch plötzlich geriet die Digiwelt in Gefahr!
Ein neuer, sehr starker Digimon wollte die Macht über die ganze Digiwelt übernehmen, den man schließlich den Digiherrscher nannte.
Er behandelte die anderen Digimon wie Gegenstände. Es war wirklich sehr schrecklich.
Doch eines Tages entfachte einen heftigen Kampf zwischen dem Digikönig und dem Digiherrscher. Leider hatte der Digiherrscher den Digikönig besiegt und somit herrschte nur noch die Digikönigin über die Digiwelt.
Der Digiherrscher wurde aber auch krank, weswegen die Königin Zeit gewann, um Hilfe zu rufen.
Nun wurden zehn legendären Digiprinzen und Digiprinzessinnen auserwählt, um die Digiwelt zu retten.
Leider gerieten die Nachrichten an den falschen Plätzen. Sie wurden an Menschen auf der ganzen Welt verschickt.
Die Nachrichten hatten nun die reale Welt erreicht. Diese gelangen aber nicht durch ein Handy, sondern viel anders.
Frankreich, Königsschloss von Bretagne:
(Brune)
„Wie geht es denn eure Majestät?“, fragte ein Diener, „Kann ich etwas für Sie tun?“ Ich beobachtete meine Eltern, die am Thron saßen und auf die ganzen Diener im Königssaal herabschauten.
Ich mochte sie einfach nicht, da sie für mich nie Zeit hatten! Und Prinz zu sein war blöd.
Lieber möchte ich arm sein als reich, da mir der Stress zu hoch war, deshalbwollte ich einmal aus diesem elenden Schloss hier einfach in die frische Luft! Mit einem normalen Tempo ging ich schließlich zum Hintereingang des großen Schloss in den Garten.
Unser Garten war wirklich sehr groß und schön, doch Schönheit war einfach unnötig.
„Warten Sie! Sie können ohne Beaufsichtigung einfach nicht so raus, sprach mich ein Diener, welcher an der Gartentür stand, mich sehr höflich an, „Verzeihen Sie mir, aber ich kann Sie nicht durchlassen.“
„Nagut“, seufzte ich gespielt, „Dann nehme ich kurz ein Bad. Könnten Sie mir dann das Wasser aufdrehen. Ich gehe in meinem Zimmer und ziehe mich um.“
„Na klar, geht das“, antwortete der Diener und ging zum großen Badezimmer im Schloss. Nervig fand ich das schon immer. Ich hatte ihn nun endlich weggeführt.
Deshalb ging ich alleine in den Schlossgarten herein. Er war riesig, denn hier in Frankreich hatten Könige immer große Schlösse und Gärten.
Dann machte ich mich auf den Weg zum See, um mich kurz auszuruhen. Ich wusste nicht, warum ich ausgerechnet hier saß, aber irgendeine Stimme leitete mich hierhin.
Eine wirklich sehr eigenartige Stimme. Am See setzte ich mich nun auf einer Bank.
Endlich Ruhe! Doch was war das! Eine merkwürdige Gestalt kam aus dem Wasser. Man konnte es nur leicht erkennen.
„Brune! Ich bin die Digikönigin! Du wurdest auserwählt. Du bist einer der 10 legendären Digiprinzen!“, sprach die unsichtbare Gestalt mit einer weiblichend sanften Stimme, „Du wirst die ganze Welt kennenlernen und deine Probleme werden gelöst! Komm mit mir in die Digiwelt!“
//Neue Leute? Aus verschiedenen Ländern? Probleme? Klingt irgendwie interessant. Hier ist es sowieso langweilig und etwas Neues zu entdecken wäre spannend.//
„Ja!“, antwortete ich sehr entschlossen und sprang auf, „Ich will ein Digiprinz werden und in die neue Digiwelt reisen, was auch immer das ist.“
//Was! Warum habe ich zugestimmt und warum möchte ich dahin? Ich möchte, aber das geschieht so plötzlich!//, dachte ich fragend, runzelte die Stirn und zog meine Augenbraue zusammen, //Irgendetwas sagt mir, dass es meine Pflicht ist, diese Gestalt zu folgen!//
„Gut!“, antwortete die unbekannte Digikönigin, „Dann … folge … mir …“
Hä? Irgendetwas unterbrach ihre Stimme. Auch die Gestalt verschwand langsam. Was war denn los?
„Hey,Digikönigin!“, rief ich zu der Gestalt, die sich langsam in Luft auflöste, „Warum verschwinden Sie?“
„Ich weiß… es nicht!“, antwortete sie mir mit einem leiseren Ton, sodass es schwer war sie zu verstehen, „Was … passiert … mit … mir?“ Der weiße Geist verschwand, doch plötzlich kam eine andere Gestalt heraus. Sie war diesmal ganz böse rot. Diese zweite Gestalt hatte anscheinend den Kontakt von mir und der Digikönigin zerstört und selber mit mir Kontakt aufgenommen. Roter Rauch stieg seltsamerweise aus dem See heraus und umhüllte mich. Ich spürte eine sehr finstere Aura, welche mir gar nicht gefiel.
Aus dem See stach eine wieder rötlich unsichtbare Gestalt hervor.
„Bonjour! Digiprinz! Ich bin der Digiherrscher!“, sprach die Gestalt mit einer rauen Stimme, „Du bist einer der Digiprinzen, die vom Digikönigin auserwählt wurden. Folge aber nicht das Licht, sondern das rote Finsternis!“
//Was? Ein neues Digimon? Wen soll ich wohl hören? Diesen Digiherrscher oder die Digikönigin? Ich muss auf meinem Herzen hören.//
„Nein!“, antwortete ich mit einer starken Kraft in der Stimme, „Ich höre auf die Digikönigin. Die Finsternis ist nichts für mich! Digiprinzen gehorchen nicht den Digiherrscher!“
„Nein! Du gehörst mir!“, erwiderte die rote dunkle Gestalt böse, dazu schrie sie beinahe und streckte seine Hand aus. Irgendwie wurde ich von ihm hypnotisiert.
//Was ist mit mir passiert? Hilfe wo bin ich hier? Überall ist es dunkel! Ich kann nichts sehen!!! Hallo? Ist jemand hier?
Ich wurde in einem sehr dunklen Raum gefangen genommen und konnte nicht mehr heraus. Was geschieht hier nur? Ich kann niemanden sehen und hören!//
Doch plötzlich hörte ich die Stimme vom Digiherrscher: „Dein Gedächtnis gehört mir! Du gehorchst nur mir!“
Plötzlich schaltete mein Gedächtnis einfach aus und ich … konnte … nichts mehr … wahrnehmen.