Animefan Michael  
 
  3. Der Hilferuf Teil 3 20.04.2026 18:00 (UTC)
   
 

3. Der Hilferuf Teil 3

 

Zoe x3 – Maria Fernandez (14, kleines Dorf im heutigen Brasilien)

 

http://media.photobucket.com/image/anime%20in%20dress/minikun/Anime%20Girls/white_dress.jpg?o=246
Maria hatte hüftlange, Kastanien-braune Haare und an der Seite waren einzelne Strähnen geflochten, diese waren am Ende mit roten Schleifen zusammengebunden. Meine Augen waren ebenfalls braun.

Ich trug ein weißes Kleid, welches ganz bis zum Boden ging und ziemlich weit war.

An den Schultern sah man die schulterfreien Puffärmel.

Am Oberkörper war das Kleid mit roten Bändern gebunden und verziert. Am unteren Rand erkennt man noch Rüschen, die einmal um das ganze Kleid gehen und vorne eine Schleife bilden. Meine Schuhe waren schlicht und einfach denn sie waren nur weiß. Passend dazu hatte ich noch eine weiße Perlenkette an.

 

//Mein Zimmer war ja so langweilig! Alles aus Stein!//ödete mich herum.

Ich war gerade in meinem Zimmer, das nur aus grünem Stein bestand. Es gab eigentlich wenige Bilder, nur ein Porträt von meiner Mutter. Dieses Porträt war mein allerwertvollster Besitz, denn meine Mutter war gerade in diesem Moment schwer krank!

Sie lag tagelang in ihrem Bett und wurde von ihren Untertanen bewacht.

Sie ist selber zu schwach, um eine Königin zu sein. Die Ärzte hier in Brasilien können nichts gegen ihre Krankheit tun.

Eigentlich finde ich, dass sie alles nur noch schlimmer machten. Denn ihre Heilung war unerträglich! Jedes Mal schneiderten die Ärzte irgendwelche Körperteile von meiner Mutter ab und opferten sie den Göttern.

Ich fand das … schwachsinnig! //Hoffentlich haben es die Götter nicht gehört//hatte ich Angst von den Göttern, denn ich habe ihre Dasein beleidigt.

Deshalb konnte ich nie meine Mutter so richtig ansehen, denn es war einfach für mich unerträglich. Ich habe sie sehr lieb, aber konnte es einfach nicht sehen, wie sie geheilt wird.

 

Deshalb blieb ich heute wieder einsam in meinem Zimmer, denn gerade wird sie wieder operiert. Ich glaube ihr Bein wird amputiert.

„Ah!“, hörte ich ihre Schreie von dem Nebenraum.

„Nein! Das halte ich nicht aus!“, schrie ich entsetzlich und schloss die Augen zu, weil ihre Schmerzensschreie so unerträglich war. Tränen tropften auf meine Knie, denn ich hatte meinen Körper klein gemacht.

„Schluchz!“, heulte ich noch mehr und hielt meine Ohren so dicht ich nur konnte, zu. Wenn meine Mutter stirbt, werde ich die Königin im Dorf sein.

„Nein!“, schrie ich auf und beschimpfte mich selber, „Sie wird nicht sterben! Sie lebt! Sie wird leben! Sie wird wieder gesund!“

 

Nun kam eine Stille. Eine Schlimme!

Ich hörte nämlich nichts mehr von meiner Mutter. Nichts!

Kein Aufschreien! Kein lautes Atmen! Nichts!

//Was war jetzt nun los? Ist etwas entschieden? Wird sie weiterleben? Oder…sterben? Was kommt mir denn so ein Schwachsinn durch den Kopf!

Sie wird auf jeden Fall leben!// beschimpfte ich mich selber. Ich selber war ruhig wie nie zuvor. Nun wartete ich auf ein Geräusch.

Ein Geräusch der Verkündung! Ich selber war sehr still.

 

Plötzlich hörte ich Schritte! Schritte, von einem Untertan im Schloss, die gerade immer lauter wurden.

Das bedeutete wohl, dass er immer näher kommen wird.

Und das stimmte auch. Denn seine Schritte wurden jetzt wirklich lauter und er stand nun vor der Tür.

//Oh nein! Was wird er mir wohl berichten?// kam mir dieser Gedanke durch den Kopf und auf meiner Haut bildete sich eine Gänsehaut.

„Eure Hoheit!“, hörte ich den Untertan sprechen mit einer verzweifelten Stimme, „Kann ich kurz eintreten?“

//Was? Will er in mein Zimmer kommen? Ich wollte doch alleine sein!// dachte ich nach und so antwortete ich nicht auf die Frage, sondern blieb still mit meinem Kopf in Richtung Fenster und nicht Richtung Tür.

Trotzdem hörte ich, dass der Untertan hinter mir die Tür auf machte.

„Meine Prinzessin!“, sprach nun dieser, „Ihre Mutter ist leider gestorben und somit sind sie nun die Königin unseres Dorfes. Hier! Das ist ihre Krone und ihr herrschender Stab.“

Ich stieg von meinem Bett hinab und stand nun mit beiden Beinen auf dem festen Boden. Da war er! Der Untertan stand mit einer Krone und ein Regierungsstab in den Händen.

Mein Gesicht färbte sich weiß und mein ganzer Körper wurde kalt. Ich stand nun bewegungslos dar und empfand nun nichts mehr.

„Hier sind ihre Regierungsgegenstände!“, sprach der Mann, der außerdem fast nackt war, mit mir und überreichte mir den Stab.

Eigentlich steckte er die Krone in meine Haare rein und den Stab drückte er mir in die Hand. Ich selber war immer noch bewegungsunfähig und auch fassungslos. Mein Gehirn konnte in diesem Moment nichts aufnehmen.

Paar Minuten vergingen, doch der Untertan war immer noch in meinem Zimmer, während er vor mir die ganze Zeit verbeugt. Seine Stimmung war auch dermaßen traurig, sodass ihm die Kraft dazu fehlte wieder wegzugehen.

Nach diesen paar Minuten realisierte ich erst jetzt, dass meine Mutter … gestorben ist.

„Nein!“, schrie ich auf und rannte aus dem Zimmer mit fließenden Tränen im Gesicht, „Nein! Das darf nicht wahr sein!“

Meine Flucht aus meiner Zimmer begab sich in den Flur. Dieser erstreckte sich meterweit bis hin zu einer Treppe.

Diese Treppe bestieg ich, die schließlich auf dem Dach unseres Tempels führte.

Nun war ich auf dem höchsten Punkt des Tempels. Wo ich gerade war, war es 15m über dem Boden. Außerdem stand auf dieser Etage der Thron meiner Eltern. Oder besser gesagt, der Thron meines Vater und meines.

Meine Gefühle spielten immer noch verrückt und so verkroch ich hinter dem Thron. Hinter der Lehne, die eine Sonne aussah.

Die Sonne stand für das Symbol unserer Götter, deshalb war der Thron deshalb mi einer Sonne verziert.

Hinter der Sonne machte ich mich ganz klein und legte meinen Stab auf den Boden. Nachher würde hier das Ritual für meine Mutter beginnen und meine Krönung.

„Nein!“, verzweifelte ich, denn dieser Gedanke war für mich einfach so schlimm. So blickte ich mich in der großen Sonne wieder und sah mein Spiegelbild, aber auch meine Zukunft. Denn ich sah mich als Königin, aber auch als ein sehr trauriges Mädchen wieder.

 

In einem Augenblick verschwamm das verspiegelte Ich und plötzlich, plötzlich lässt sich ein fremdes Gestalt sehen.

„Ah!“, ließ ich einen entsetzlichen Schreib los, „Ups! Jetzt wissen bestimmt meine Untertanen, wo ich bin, denn sie suchen mich bestimmt schon die ganze Zeit.“ Mein Schock verwandelte sich auf einem Schlag zu einer Furcht.

„Komm mit mir trauriges Mädchen!“, hörte man diese Gestalt sprechen, „Ich bin Roinettemon und die Digikönigin der Digiwelt. Folg mir und dein Leiden hat ein Ende!“

//Mein Leiden wird ein Ende haben?// überlegte ich//Vielleicht ist es die Sonnengöttin. Denn sie hat bestimmt bemerkt, dass ihre nächste Helferin, meine Mutter, gestorben ist und zeigt mir nun den Weg für meine Zukunft.//

In diesem Moment bemerkten meine Augen, dass mein Herrschstab anfing zu wackeln.

„Was ist denn mit meinem schönen Stab los?“, fragte ich mich verwundert und da geschah es. Mein Stab nahm eine kleinere Form an und den Schmuck an dem Stab verschwand langsam auch. Doch eine weiße, sehr helle leuchtende weiße Kugel nahm am oberen Ende Stabs die Form an.

„Das ist nun dein D-Zepter!“, erklärte mir die Digikönigin, die ich aber lieber Sonnengöttin nennen werde.

„Ja! Ich werde sie folgen, Sonnengöttin!“, antwortete ich sie, nahm mein D-Zepter in die Hand und ging in die Sonne hinein.

 

jupa94 – Yasu Ito (13, Dorf neben Venedig)

 

http://m94.photobucket.com/image/Kairi%20Kingdom%20hearts/Colmillios/Resident%20Evil/Kingdom%20Hearts/CastleOblivion/Kairi13.jpg.html?src=www

(nur das Gesicht)

Sie trug ein luftiger knielanger Rock und trug außerdem noch eine Bluse in einem dezenten blau.
Ihre Haare waren rot, das auch ihr Merkmal war. Ihre Figur war eher schlank.

 

„Ok! Bis nachher!“, verabschiedete ich mich von meinem Vater, der vom oberen Fenster unseres Hauses winkte. Ich lief fröhlich unsere Straße hinunter mit meinem großen Bruder. Denn wir waren auf dem Weg, einen Einkauf in Venedig zu machen. Dort gab es ein großer Markt, wo alles gab.

Doch der Weg ist weit, so musste mich mein großer Bruder begleiten, da meine Eltern zu viel um mich sorgten.

Mein Vater war ein Kaufmann, so konnten wir uns ein großes Haus in der Stadt leisten. Manchmal gingen wir aber auch nach Venedig, um uns dort Lebensmitteln zu kaufen.

Der Weg dauerte nicht lange, denn man kam mit einem Boot schnell in die Stadt.

 

So ging mein Bruder und ich zum Dorffluss, wo dort ein Kanu stand. Das Boot war fest verankert, sodass es nicht davon schwimmen konnte.

„Komm herein!“, rief mein Bruder Luca und stieg als erster ins Boot. Ich kam danach und war mir etwas unsicher, doch Luca half mir, indem er meine Hand festhielt.

So waren wir nun bereit für einen Einkauf in Venedig, das ungefähr den ganzen Tag lang dauern werden könnte.

Die Fahrt jedoch dauerte nur 30 Minuten.

Als es so weit ist, konnten wir schon die wunderschöne Stadt auf dem Wasser vom Weiten erkennen.

Unser Boot trieb mitten durch die Großstadt bis zur Stadtmitte, das nicht lange dauerte.

„Wow! Sieh mal die schönen Häuser an, die sehr nahe am Wasser gebaut sind!“, bewunderte ich die Stadtschönheit.

Doch schließlich kamen wir am Marktplatz der großen Stadt an, auf dem viele Leute waren.

Unser Boot trieb an dem Gehweg entlang und blieb schließlich stehen.

„Vorsicht Schwester!“, erwähnte mein Bruder und half mir aus dem Kanu, das an einem Steg angebunden ist.

Meine Ankunft war wirklich sehr leicht, denn mein Bruder war neben mir und außerdem gab es keine Hindernisse.

Nun stand ich auf dem festen Boden vom großen Marktplatz in Venedig.

Überall vor mir waren so viele Leute, die sehr laut durch den Platz riefen.

„Kauf! Kauf! Bei mir gibt es die besten Waren!“, rief ein Verkäufer Werbung für seinen Stand. Denn überall gab es kleine Stände, an denen es großes Gedrängel gab.

„Wow!“, bewunderte ich das Marktleben, „Ok! Was brauchen wir?“

„Also!“, antwortete mein Bruder auf meine Antwort, während wir durch den Markt bummelten, „Auf jeden Fall Fisch und Oliven! Vielleicht noch Fleisch und Bier.“

Daraufhin schaute seine Augen sein Einkaufszettel an, den er gerade aus seiner Tasche heraus geholt hatte.

 

So gingen wir schrittweise zu viele Stände und brauchten dafür schon zwei ganze Stunden.

Bei einem Stand kaufte ich mir einen Stock. Einen langen Stock! Denn ich habe für Mädchen eine ungewöhnliche Leidenschaft. Ich liebe das Kämpfen und das Umgehen mit Schwertern. Keine Ahnung warum, aber ich musste einfach ein Stock kaufen, um meine Lieblingsbeschäftigung ausüben zu können.

„Sind wir endlich fertig?“, fragte ich meinen Bruder, der neben mir lief und zwei volle Einkaufskörbe in beiden Hände hielt. Ich hielt dagegen nur eines und mein Stock, was mich peinigte.

Meine Kraft reichte doch nur für einen vollen Korb aus.

„Aja!“, bemerkte mein Bruder, „Wir haben Wein vergessen einzukaufen!

Ich lauf schnell zum Weinhändler und kaufe mir eine Flasche Wein. Warte du ruhig hier! Ich komme sofort wieder!“

„Ja, klar!“, antwortete ich und sah dann nur noch meinen Bruder weglaufen.

 

Nun musste ich alleine warten und hoffte natürlich, dass diese Wartezeit vorbei sein wird. Um die Wartezeit etwas zu verringern, übte ich mit meinem Stock das Kämpfen und beherrschte es auch teilweise.

„Ha!“, gab ich von mir ein lautes Grunzen. Da bemerkte ich ein kleines Zelt vor mir, das meine Aufmerksamkeit erregte.

„ Nanu!“, bemerkte ich, da ich ein Zelt sah. Über diesem kleinen Zelt hing ein Schild und neben dem Zelt stand auch noch eine alte Frau.

Auf dem Schild stand: „Wollen sie alleine ihre Zukunft sehen? Dann hinein!“

//Alleine meine Zukunft? Ohne irgendeine Frau, die improvisiert? Hört sich interessant an!// ging so durch meinen Kopf.

Somit ging ich mit meinem Einkaufskorb zu der Frau, die Geld für den Eintritt einsammelte. Ich legte mein Korb neben ihr, damit sie auf meine Sachen aufpassen soll und guckte ihr freundlich an.

Doch mein Stock nahm ich ins Zelt mit, da ich Angst hatte, dass irgendetwas damit passieren könnte.

Dieser Frau gab ich paar Lire für den Eintritt und durfte somit den Zelt betreten, indem nur ein Tisch stand, auf dem eine Glaskugel lag.

Der Raum war wirklich sehr klein und so saß ich auf dem einzigen Stuhl im Raum.

Am Tisch, schaute ich die wunderschöne Kugel genau an.

//Soso. Diese Glaskugel soll mir also die Zukunft zeigen. Ich soll einfach die Kugel erblicken und sie wiederspiegelt mein zukünftiges Ich// kamen diese gelesene Wörter durch meinen Kopf und legte zuerst mal mein Stab neben mir auf dem Boden.

Jetzt wusste ich, wie man diese Kugel bediente und schaute sie mit großer Konzentration an.

//Konzentrieren! Konzentrieren!//

Und da erblickte ich plötzlich eine wunderschöne Gestalt.

„Wow! Bin das ich, wenn ich groß werde?“, staunte ich die Kugel an.

„Ich bin die Digikönigin und du bist eine Digiprinzessin!“, hörte ich mein zukünftiges Ich sprechen, „Du wurdest auserwählt und deine Kraft ist eine wahre königlicher Kraft.“

„Ich werde die Königin vom Digiland!“, freute ich mich auf ihre Antwort, „Juhu! Mein größter Wunsch, eine Königin zu sein, wird sich erfüllen!“

Plötzlich bemerkte ich, dass mein Stock anfing sich seltsam zu bewegen.

Ihre Form nahm eine andere Form an, das mich wirklich erschrocken hatte.

„Das ist jetzt dein D-Zepter!“, erklärte mir diese seltsame Frau, denn mein Stock ist nun ein Zepter, der oben Gold leuchtete.

„Wow!“, bewunderte ich diesen Zepter und nahm ihn in die Hand, „Er ist ja wunderschön! Was hast du jetzt gemacht?“

„Wenn du noch mehr solche Fragen hast, dann folge mir einfach! Ich werde sie alle beantworten!“, schlug die Frau vor.

Ich berührte die wunderschöne Glaskugel und wurde im Nu von dieser Kugel aufgesaugt. Nur meinen goldleuchtenden Zepter nahm ich mit.


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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