Rettung in letzter Sekunde
Masuro kann sich nicht aus dem Wasserkugelgefängnis von dem Fremden befreien. In diesem Moment dachtet er nur:„Mein Weg als Ninja ist vorbei!“
Der fremde Ninja konzentriert sich immer noch auf sein Jutsu, doch langsam lässt er nach, denn er hatte nur noch wenig Chakra zur Verfügung.
„Mist! Ich muss es so lange aushalten, bis mein Feind erstickt“, sagte der Junge vor sich hin.
Doch in diesem Moment traf ein Kunai fast den fremden Jungen.
Ein Kunai ist eine Waffe der Ninjas und hat eine Ähnlichkeit mit einem Messer.
Doch rechtzeitig wich der Junge dem Angriff aus. Aber am Kunai befindete sich eine Briefbombe, das explodierte. Die Explosion war so groß, das der Junge nochmal ausweichen musste und sein Wassergefängnisjutsu, das Masuro immer noch gefangen hält, nachlässt. Masuro konnte sich endlich befreien und schnappte schnell Luft.
„Von wo und von wem kam denn diese Briefbombe?“, fragte sich Masuro.
Er schaute in die Richtung, in der das Kunai kam. Da sah er sein Sensei Kai auf einem Baum sitzen.
Sensei Kai sprang vom Baum herab und sprach mit Masuro:„Du hast Glück gehabt. Wenn ich nicht gekommen wäre, würdest du jetzt tot sein.
Pass besser auf! Der Gegner kommt aus Kiri, aber warum greift er uns einfach so an? Hast du was gemacht Masuro?“
„Nein, ich habe mich nur von hinten angeschlichen, aber ich habe nichts böses angetan.“, verteidigte Masuro sich selbst.
„Hmm… Warum greifst du uns denn an?“, fragte Sensei Kai den fremden Jungen laut. Der Junge stand wieder auf und versuchte sich zu erholen.
„Ihr seid bestimmt meine Feinde!“, rief der Junge laut.
„Aber wir wollen dir nichts antun!“, rief Sensei Kai laut zurück.
„Lüg nicht!“, schrie der Junge und rannte zu Sensei mit einem scharfen Kunai zu. Sensei Kai setzte das Tauschjutsu ein, um den Angriff vom Jungen auszuweichen. An seinem Platz befindet sich im Nu ein Baumstamm und Seinsei Kai tauchte an einer anderen Stelle wieder auf.
Er tauchte hinter dem Ninjajungen wieder auf und wollte den Arm des immernochlaufenden Jungen festhalten. Doch das hat der Ninja bemerkt und löst sich in Wasser auf. Nun konnte Sensei Kai ihn nicht mehr festhalten und er wusste nicht, wo der Junge sein könnte. Plötzlich kam eine Flutwelle auf Sensei Kai zu, dass er es nicht bemerkt. In diesem Augenblick dachte Masuro, das es Sensei Kais Ende war, denn die Flutwelle war ziemlich groß und das könnte jeden stark verletzen.
Masuro schrie noch im letzten Moment:„Vorsichtig! Hinter ihnen!!!.“
Und auf dem Fluss ist der fremder Junge zu sehen, der von dort aus dieses Jutsu eingesetzt hat.
In diesem Augenblick schien alles verloren zu sein. Wer könnte die beiden denn noch retten?
Aber plötzlich erstarrte die Flutwelle in der Luft zu Eis. Sensei Kai starrte mit offenen Augen auf die Flutwelle, die jetzt eigentlich ein Eisbrocken wurde.
Masuro war auch geschockt, aber auch erleichtert.
Denn nun sind sie in Sicherheit.
„Wer war das?“, fragte Masuro immer noch geschockt und schaute um fremden Ninja hin.
Dieser war auch ganz erschrocken, aber auch sehr erschöpft.
„Mist! Das war wieder kein Treffer! Und für dieses Jutsu habe ich mein letztes Chakra gebraucht“, murmelte der Ninja erschöpft vor sich hin und fiel schließlich zum Boden.
Da taucht in diesem Moment ein anderer Ninja vor dem Eisbrocken auf.
Es war eine schwarzhaarige Ninjafrau. Ihre schwarzen Haare sind oben zu einer Beule gebunden. Ihr Outfit sah locker aus und bedeckte auch den ganzen Körper nur mit ihrem Oberteil.
Sie hob ihre Hand hoch und ballte eine Faust zusammen. In dem Moment zerbrach der Eisbrocken in tausend Stücke und eine kleine Brise wehte in allen Richtungen. Die Frau schaute zu Sensei Kai, der noch kniend auf dem Boden liegt.
„Wer seid ihr? Warum fand ein Kampf statt?“, fragte die Frau.
„Ich bin Kai und komme aus Kumogakure. Darf ich fragen wer ihr seid?“, fragte Sensei Kai und stand langsam auf.
„Ich bin Akemie, ein Jonin aus Kirigakure. Und bin auch der Sensei von Takeru.“
„Dann bin ich nicht dein Feind. Aber wer ist denn Takeru?“
„Mein Schüler, der dieses Chaos gemacht“, sagte sie und rief, „ Takeru! Komm sofort her! Was hat das hier zu bedeuten?“ Der fremde Ninja auf dem Wasser gehorchte und lief zu Akemie.
„Diese beiden Ninjas sind doch böse“, sprach Takeru zu seinem Sensei.
„Quatsch! Siehst du nicht woher sie kommen? Schau auf ihre Ninjastirnbänder.
Sie kommen ganz klar aus Kumogakure! Nächstes Mal solltest du viel besser aufpassen! Entschuldige dich!“, schrie Sensei Akemie ihr Schüler Takeru an.
Takeru lief zu Masuro mit dem Kopf hängend und entschuldigte sich leise.
„Entschuldigung“, enschuldigte sich Takeru leise, denn man konnte sehen, das es ihn peinlich war.
„Wie bitte? Ich wurde fast getötet! Und du schüttelst mir die Hand und denkst wohl, dass alles wieder in Ordnung ist? Das ist aber doch nicht dein ernst!“
, schrie Masuro Takeru an, als er wieder zu seinem Sensei gehen wollte.
„Masuro!“, schrie Sensei Kai von der Ferne laut, „ Beruhe dich wieder und benehme dich gefälligst. Es ist nichts passiert und das zählt am meisten. Außerdem war es nicht mit Absicht. Also vergessen wir die Sache!“
Masuro schaute immer noch wütend Takeru an, doch wandte nun den Kopf weg und saß sich auf einem weit weg entfernten Stein hin. Er guckte sie nicht an, denn es war immer noch sehr wütend und musste sich schließlich erholen.
„Also Kai“, richtete Sensei Akemie ihr Kopf zu Sensei Kai, „ Es ist schon dunkel. Wir könnten zusammen hier übernachten, denn Takeru und ich haben auch noch eine Mission zu erledigen.“
„Na klar können wir hier übernachten“, antwortete Sensei Kai ohne zu zögern.
„Was? Warum müssen wir mit denen auf einem Platz übernachten?“
, fragte sich Masuro erschrocken laut.
„Masuro! Es ist eine gute Angelegenheit Bekanntschaften aus Kiri zu machen“
, antwortete Sensei Kai zurück.
//Ich glaube er findet nur Sensei Akemie hübsch// seufzte Masuro innerlich.