Kapitel 2: Die Reise nach Kiri
Nach dem Gespräch mit dem Raikage ging Masuro nach Hause, um seine Sachen einzupacken. Zu Hause angekommen, machte er die Tür auf und er war plötzlich etwas traurig. Masuro setzte sich auf sein Bett und dachte nach: „Wenn ich die Stadt verlasse, muss ich wieder von vorne beginnen. Ein ganz neuer Anfang. Ich werde jemanden besonderen vermissen. Nämlich Sensei-Kai. Er war stets immer für mich da, auch wenn ich ein Jinchuriki bin.
Alle Leute der Stadt hatten mich noch nie gemocht. Sie wussten alle, dass ich irgendwann mal sehr gefährlich werden kann, deshalb habe ich keine Freunde, aber Sensei-Kai war immer für mich da. Er hat mich wie ein normaler Mensch behandelt, nicht so wie alle andere Menschen.“
Nach einer Weile, als er auf dem Bett lag und die Decke anstarrte, erinnerte er sich an die Zeit in der Ninjaakademie:
Kein einziger Schulkamerad hatte mich gern. Ich war ein Außenseiter und wurde gehasst.
Aber warum nur?
Bei einem Gespräch zwischen 2 Schulkameraden von mir hatte ich gelauscht und zugehört.
~Flashback~
„Hey, wie findest du Masuro?“, fragte ein Schüler seinen Freund.
„Meine Eltern haben mir erzählt, dass er sehr gefährlich sei. Er sei ein Monster, denn er hat mal den 4. Raikage getötet.“, antwortete sein Freund leise.
„Ja, das haben meine Eltern auch zu mir gesagt. Ich dürfe nie mit dem Jungen sprechen.“
~Flashback ende~
Als ich das hörte, war ich so erschüttert und wusste ganz genau, dass die beiden falsch lagen.
Ich war gar nicht gefährlich. Woher kam nur diese Lüge? Ich fasste meinen Mut zusammen und sprach die beiden Jungs an.
„Hey Leute, das stimmt doch gar nicht. Ich bin gar nicht gefährlich.“, sagte ich zu ihnen.
„Ahh! Das Monster von der Schule ist neben uns. Komm wir müssen schnell weg. Er könnte uns noch angreifen.“ schrie der Junge und die beiden Schüler rannten davon.
Das passierte jedes Mal und ich wusste, dass ich einsam in einer vollen Stadt war.
Aber als ich zu einem Chunin geworden bin, hab ich Sensei-Kai kennengelernt und alles war anders. Sensei-Kai hat mich ganz normal behandelt und das tat wirklich gut. Bis jetzt waren wir die besten Freunde. Doch jetzt muss ich die Stadt verlassen und alleine weitergehen.
Masuro wachte auf und packte seine Sachen zusammen. Als er fertig war, ging er zur Tür mit dem Rucksack auf den Schultern.
„Ich darf nicht viel mitnehmen. In Kirigakure werde ich ein Neuanfang machen und zeigen, dass ich kein schlechter Mensch bin. Wenn ich eines Tages ein guter Ninja werden möchte, muss ich die ganze Welt kennenlernen und darf natürlich nicht sesshaft werden.
Auf Wiedersehen Zimmer!“, sagte er zu sich selbstsicher und schloss die Tür.
„Mit wem sprichst du denn da?“, fragte plötzlich ein Ninja, der plötzlich hinter ihn stand.
Masuro war verlegen und rannte sofort weg. Es war ihm wirklich sehr peinlich Selbstgespräche zu führen…
Masuro rannte schnell zum Haupttor, um sich mit seinem Sensei Kai zu treffen.
Er sagte wieder vor sich hin: „Och, Seinsei Kai braucht aber voll lange!“
Aber da erscheint Sensei Kai auch schon. Doch Masuro war etwas ärgerlich, aber zusammen brachen sie ihre Reise auf.
Sie gingen gemütlich den Weg durch den Wald entlang. „Masuro, du weißt ja, was dich in Kiri so alles erwartet, oder? Ich werde dich ja nur den halben Weg begleiten. Ich muss danach auch meine Mission erledigen.“, sagte der Sensei.
„Hä? Welche Mission?“ fragte Masuro mit Neugier.
„Ich muss eine geheime Organisation ausspionieren. Diese Mission habe ich von dem Raikage bekommen“, antwortete der Jonin.
„Aber um welche Organisation handelt es sich denn?“, fragte Masuro wieder und seine Neugier stieg.
„Es sind die Akatsuki. Sie sind noch nicht so bekannt, aber ihre letzte Tat war sehr schlimm.
Sie haben den Jinchuriki getötet und daher hat das große Unruhe in den 5 Großen Dörfern gemacht“, erzählte Kai mit Unruhe.
„Was! Aber warum denn das? Sie haben den Jinchuriki einfach so getötet!“, fragte der Junge mit großen Augen und er klang auch etwas geschockt.
„Das wissen wir selber nicht. Aber sie möchten etwas Bestimmtes mit den Bijuus machen.
Ich glaub, dass die Akatsuki die Kraft Bijuu aus dem Jinchuriki rausgesaugt hat.
Das ist eine ernste Angelegenheit. Stell dir mal vor, 10 Ninjas haben die ganze Kraft von 9 Bijuus. Damit werden sie bestimmt unbesiegbar sein. Das ist eine große Gefahr für die Ninjawelt, aber auch für den Ozean.“
„Aber was ist mit mir? Ich bin doch auch ein Jinchuriki.“
„Ja, aber wenn du in Kiri bist, bist du in Sicherheit. Außerdem ist es eine Mission, damit du die Bijuukraft lernen musst.“
„Ok. Alles klar.“
Der Schüler und sein Lehrer gingen noch zusammen den ganzen Tag den Weg entlang.
Als die Nacht aufbrach, mussten sie sich einen geeigneten Schlafplatz suchen.
Sie bauten ihr Zelt auf und machten ein Feuer.
„Masuro“, erwähnte Sensei Kai, „Ich werde morgen gleich weiter laufen und meine Mission vollenden. Du wirst deinen Weg fortsetzen.“
„Ja Sensei. Ich werde dich vermissen.“, sagte der kleiner Ninja.
„Mach dir aber keine Sorge. Wir werden uns in paar Monaten wiedersehen. Also schlaf gut.
Gute Nacht.“
„Gute Nacht“, wünschte Masuro sein Sensei und das war auch sein letztes Wort.
Als der Morgen aufbrach, musste Masuro zuerst einmal richtig ausgähnen. Er guckte auf seine Uhr und wunderte, dass es schon so spät war. Er schaute umher, doch er sah Sensei Kai nicht. Sensei Kai musste wohl schon aufgebrochen sein. Masuro packte seine Sachen und machte sich bereit auf seinen Weg.
Nach einer langen Reise kam er zu einem See.
Als er genauer hinguckte sah er ein seltsames Wesen im See. Plötzlich schwamm das „Monster“ zu ihn. Es sah wie eine Ente aus, die gelb war und stehen konnte.
Es schaute ihn an. Das machte Masuro Angst und ging einen Schritt zurück.
Auf einmal gab das Monster von sich ein Laut und sagte: „Enton“
Da erschrak Masuro richtig und rannte weg. „AHHHH!!!“
Der blauäugiger ging den Fluss entlang, das vorhin vom See hinausfloß.
Plötzlich entdeckte Masuro einen Jungen am Ufer.
„Was macht er bloß?“, fragte sich Masuro staunend. Der Junge am Ufer machte mit seinen Fingern ein Jutsu, das Masuro aufmerksam machte.
„Jutsu des Wasserdrachen!“, hörte der Ninja aus Kumogakure von dem Jungen am Ufer. Auf einmal bildete sich eine Drachengestalt im Wasser und schwebte aus dem Wasser heraus. Aber der Schwanz des langen blauen Wasserdrachen blieb im Wasser.
„Das musst ein Ninja mit einem Wasserelement sein“, bemerkte Masuro staunend und ging ein Schritt zurück, um nicht aufzufallen. Doch leider tritt Masuro auf einen Ast, das ein Knacksgeräusch machte.
„Wer ist denn da?“, rief der Junge und steuerte mit seinen Fingern den Wasserdrachen zu Masuro. Masuro musste ausweichen und sprang mit großen Sprüngen nach hinten.
„Jutsu des Phönixblume!“, rief Masuro und erzeugt mit seinen Fingern ein Feuerjutsu.
Er machte ein Kreis mit seinen Zeigefinger und Daumen und pustete in den Kreis.
Ein Feuer entstand aus seiner Hand und traf fast den Jungen, doch der Junge setzte wieder ein anderes Jutsu. Das Wasser aus dem Fluss schwebte heraus und beschütztete den Jungen.
Es bildet sich ein Wasserschutzschild.
„Mist! Er kann wirklich gut mit dem Element Wasser umgehen.“, staunte Masuro und versuchte wieder ein anderes Jutsu einzusetzen, „Shidori! Wenn du davon nichts abbekommen wirst, bin ich dann platt, denn das ist mein stärkstes Jutsu!“, brüllte er und rannte mit einem Donnerkugel in der Hand in die Richtung von dem Jungen.
Doch plötzlich sprang der Jungen zur Seite, aber Masuro hat es im richtigen Moment bemerkt und richtet sein Jutsu zum Jungen. Aber leider Hat Masuro nicht bemerkt, dass der fremde Junge aus dem Wasser steht und der Fremder verschwand unter dem Wasser.
Damit schlug sein Angriff fehl. Plötzlich umschling das Wasser seinen Füßen und er konnte sich nicht mehr bewegen. In Sekunden umschling das Wasser aus dem Fluss seinen ganzen Körper und machte Masuro beweglos. Er steckte in großer Gefahr.
„Das ist dein Ende!“, lächelte der Fremde Junge gemein ,„Muhahahahha“.